Unterwegs auf dem Jakobusweg nach Santiago de Compostella
Spätestens seit dem Buch von Hape Kerkeling "Ich bin dann mal weg" oder der
gefloppten TV-Doku "Das große Promipilgern" ist der Jakobusweg nach Spanien
Tausende von Menschen nehmen jährlich einen Fußmarsch von bis zu 1200 km auf
sich, um zum Grab des Apostels Jakobus zu pilgern. Die Strecke dorthin ist teilweise
sehr anstrengend über Berge, entlang an Autobahnen bei heißen Temperaturen. Viele
Menschen müssen die Reise aufgrund körperlicher Beschwerden unterbrechen.
Unterwegs entdecken die Pilger immer wieder Glaubensspuren von ehemaligen Pilgern
am Wegesrand.
An einem kilometerlangen Maschendrahtzaun sind zig Kreuze angebracht. Die Pilger sammelten
kleine Holzstücke und spannten sie in das Drahtgefelcht. So enstand im Laufe der Zeit
ein richtiger Kreuzweg mit vielen kleinen Kreuzen von Menschen mit den
verschiedensten Anliegen. Mit ihrem kleinen Kreuzen bringen sie ihr Anliegen vor Gott
zum Ausdruck. Jedes dieser Kreuze hat eine ganz persönliche Geschichte.
Unsere Schüler haben auch ihr ganz persönliches Kreuz gestaltet, das sie mit Jesus Christus
in Verbindung bringe. Auch hier hat jedes Kreuz seine ganz persönliche Geschichte